Dubai mit dem eigenen Mietwagen zu erkunden, ist eine der besten Entscheidungen für deinen Urlaub. Die Straßen sind modern, die Beschilderung zweisprachig auf Arabisch und Englisch, und Benzin ist im Vergleich zu Europa günstig. Trotzdem gibt es einige Besonderheiten, die du kennen solltest, bevor du dich zum ersten Mal in den Verkehr der Sheikh Zayed Road stürzt. In diesem Ratgeber erfährst du alles Wichtige – kompakt und ehrlich.
Darf ich als Tourist in Dubai Auto fahren?
Ja. Touristen mit einem Führerschein aus vielen Ländern – darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, die übrigen EU-Staaten, Großbritannien, die USA, Kanada und Australien – dürfen in Dubai in der Regel direkt mit ihrem nationalen Führerschein fahren. Wer aus einem Land kommt, das nicht auf dieser Liste steht, braucht zusätzlich einen Internationalen Führerschein. Die Liste kann sich ändern; prüf deshalb vor der Reise die aktuellen Vorgaben. Bei FiloBlade bestätigen wir das bei jeder Buchung. Ausführlich erklärt in unserem Führerschein-Ratgeber.
Für die Anmietung brauchst du außerdem deinen Reisepass mit Einreisestempel bzw. Visum. Das Mindestalter beträgt bei uns 21 Jahre, für Supersportwagen 25.
Die wichtigsten Verkehrsregeln
- Rechtsverkehr: Wie in Deutschland wird rechts gefahren und links überholt.
- Null Promille: In den VAE gilt eine strikte Null-Toleranz-Grenze für Alkohol am Steuer. Die Strafen sind drastisch.
- Anschnallpflicht für alle Insassen, auch hinten. Kleine Kinder brauchen einen Kindersitz; Kinder dürfen je nach Alter und Größe nicht vorne sitzen.
- Handyverbot: Telefonieren ohne Freisprechanlage und Tippen am Steuer werden mit Bußgeld und Punkten geahndet.
- Kreisverkehre: Wer sich im Kreisel befindet, hat in der Regel Vorfahrt.
- Rettungsgasse: Bei Einsatzfahrzeugen musst du sofort Platz machen.
Tempolimits und Radarkameras
Innerorts gelten meist 40 bis 80 km/h, auf Stadtautobahnen wie der Sheikh Zayed Road häufig 100 bis 120 km/h, auf Überlandstrecken teilweise mehr. Die Limits sind gut ausgeschildert und können sich innerhalb weniger Kilometer ändern. Dubai ist voll mit fest installierten und mobilen Radarkameras – verlass dich nicht auf Gerüchte über eine Toleranz, sondern halte dich an das angezeigte Limit. Strafzettel werden über das Kennzeichen erfasst und später von der Kaution abgezogen. Mehr dazu im Ratgeber zu Tempolimits, Blitzern und Strafen.
Salik: die Maut in Dubai
An mehreren Stellen in der Stadt passierst du Salik-Mautbrücken. Es gibt keine Schranken – die Gebühr wird automatisch über einen Aufkleber an der Windschutzscheibe erfasst. Seit 2025 gelten variable Preise je nach Tageszeit. Für dich als Mieter bedeutet das: Du musst nichts tun, die Gebühren werden nach der Miete mit der Kaution verrechnet. Alle Details im Salik-Ratgeber.
Parken in Dubai
In den meisten Stadtteilen gibt es kostenpflichtige Parkzonen, die per App, SMS oder Automat bezahlt werden. Hotels, Malls und viele Restaurants bieten Valet-Parking an – bei Luxusautos die bequemste Lösung. Parke niemals auf gelb-schwarz markierten Bordsteinen oder in zweiter Reihe; das wird schnell teuer.
Fahrstil und Verkehr
Der Verkehr in Dubai ist schnell und manchmal ruppig. Auf der linken Spur fahren viele Autofahrer sehr dicht auf; mach lieber Platz, statt dich provozieren zu lassen. Zu den Stoßzeiten morgens und am späten Nachmittag sind die Hauptachsen stark belastet. Plane für die Fahrt vom Flughafen oder nach Abu Dhabi ausreichend Zeit ein. Ein Navi oder Google Maps ist unverzichtbar, denn Ausfahrten kommen oft überraschend und ein verpasster Abzweig kann einen langen Umweg bedeuten.
Welches Auto für Dubai-Neulinge?
Für die ersten Tage empfehlen wir ein komfortables Auto mit guter Übersicht, etwa den Range Rover Sport oder den Mercedes-AMG G 63. Wenn du dich eingewöhnt hast, ist ein Tag im Lamborghini Huracán das perfekte Highlight. Wir liefern kostenlos ins Hotel oder an den Flughafen DXB, und du zahlst bequem mit Krypto – ganz ohne Kreditkarte. Mehr dazu unter Mietwagen in Dubai für Touristen.